Claudia Ginocchio Dreifuss

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Illustrationen

  Die Ausbildung zur Illustratorin an der Fachhochschule für Gestalltung in Hamburg von 1982 bis 1986 war für mich die Erfüllung eines Wunschtraums.
Ich wollte möglichst viele Techniken kennenlernen, um Texte mit Bildern zu «erhellen». Die FH für Gestalltung hat ein breites Spektrum an Möglichkeiten geboten. Farbe und Form (mit anderen Worten: richtig sehen lernen), Drucktechniken wie Siebdruck und Radierung,
Fotografie, Schrift – d.h. der Umgang mit Feder und Pinsel, um alte Schriften zu kopieren und auch neue, eigene zu entwerfen – und schliesslich die Fachrichtung Kinderbuchillustration bei Prof. Flurschütz.
 
Die Anregung zu Skizzenbüchern kam von ihm. In jeder Situation Menschen und Tiere zu zeichenen, dabei das schnelle Erfassen von Positionen und Proportionen und Reduktion auf Wesentliches.
In Cafés, in der U-Bahn, im Konzert, auf Plätzen, im Park oder im Zoo oder auch gezieltes Portaitzeichnen; überallhin kamen Skizzenbuch und Bleistift mit. Das viele Zeichnen hat den Strich auf die Dauer geprägt und spielt auch heute eine Rolle für den Duktus in der Malerei und die Schrift auf den Papierarbeiten.
 
         

Malerei

  Im Anschluss an mein Studium in Hamburg konnte ich mit einem Stipendium der italienischen Regierung das Studium der Malerei an der Accademia di Belle Arti in Florenz beginnen. Unter der Leitung von Professor Farulli bekam ich den Mut zum grossen Format und einer eigenen Ausdrucksform,die mit der Zeit immer expressionistischer wurde.
 
Ich lernte verschiedene Techniken mit ölfarbe und Tempera. Das Ambiente der Accademie, die Renaisancebauten und die Lanschaft der Toskana war sehr inspirierend. Der Umzug nach Zürich brachte in meiner Malerei einen grossen Stilwandel mit sich, hin zum Abstrakten und zu monochromer Farbwahl in Acryl.
 
         

Skulpturen

  Als ich nach 1992 Zürich übersiedelte, erste Ausstellungen bestritt und einen eigenen Atelierraum bezog, wollte ich in meiner Arbeit nach kurzer Zeit eine weitere Dimension erschliessen, dreidimensional arbeiten. Die Motive und Anregungen aus der Malerei
wollte ich ins Plastische umsetzen.
 
Erste Versuche hatte ich bereits in Florenz unternommen und Marmor aus Carrara geholt und bearbeitet.