Claudia Ginocchio Dreifuss

   Malerei     Skulpturen     Illustrationen  
   Florenz     Zürich  

Florenz

  Die Ausbildung in Florenz war sehr prägend. Geplant war ein halbes Jahr Studium an der Accademia di Belle Arti mit einem Stipendium der italienischen Regierung für ein
gestalterisches Projekt in der Toskana. Schliesslich wurden daraus 5 Jahre mit Abschlussdiplom.
 
Von 1986-1989 war ich in der Malereiklasse von Prof. Farulli. Dort lernte ich loszulassen. Ich bekam den Mut, von kleinen – für die Illustrationen gewohnten «Schreibtischformaten» – auf grosse Formate umzusteigen; Leinwände mit ölfarbe und Tempera zu bearbeiten. Ich liess mich von dem Licht, den Bauwerken und Skulpturen der Renaisance und der Landschaft inspirieren und hatte schlussendlich immer wiederkehrende Themen und Motive.
 
Ich zeichnete und aquarellierte viel vor der Natur, hatte es später aber nicht mehr nötig – die Bilder waren memorisiert, verinnerlicht. Mein Malstil wurde immer expressionistischer.
 
Die Radierungen wurden auch immer grösser und mutiger, denn in der Accademia gab es gewaltige Druckpressen. Radierung hatte eine lange Tradition und das war sehr anregend.
 
Als im Jahr 1989 ein kleines s/w Fotolabor eingerichtet wurde, nutzte ich dieses Angebot, um das diffuse, magische Licht in s/w Aufnahmen zum Thema zu machen.